Unsere Jugendherberge und unsere Zimmer
Auf der Klassenfahrt hatten wir folgende Zimmer: Für die Mädchen einmal die Erika und dann hatten wir noch das Gänseblümchen-Zimmer. Die Jungen hatten einmal den Frauenschuh und dann hatten sie noch die Aster. Unsere Studentin Frau Schumpf hat im Löwenzahn geschlafen und Frau Greifenhagen in der Lilie. Das Essen war sehr lecker. Es war auch toll, dass es einen Fußballplatz gab. Und es war auch super, dass wir draußen Tischten-nis spielen konnten. Wir haben auch ein Mörderspiel gespielt. Dabei musste man andere Kinder mit einem bestimmten Gegenstand „töten“, zum Beispiel musste Nora Lucia mit einem Bleistift töten oder Moritz mit einem Rucksack. Es gab auch eine Zimmer-Olympiade für das ordentlichste und fairste Zimmer. Insgesamt war die Klassenfahrt sehr, sehr toll!!!


Die Fahrradtour
Es war Dienstagmorgen. Wir fuhren mit der Bahn nach Seebrugg. Dann liefen wir zum Fahrradverleih an der Staumauer. Die erste Gruppe hatte bessere Fahrräder als die 2. und die 3. Gruppe. Gruppe 1 hatte Mountainbikes, die anderen hatten viel kleinere Räder - fast wie Laufräder. Dann sind wir um den Schluchsee gefahren. Kurz vor Schluss mussten wir wegen Forstarbeit 3 km Umleitung bergauf fahren. Es gab coole Schanzen. Wir haben bei Aha an einem Ufer Pause gemacht. Einige sind schwimmen gegangen. Das Wasser war nicht sehr warm. Die Radtour dauerte 3 1/2 Stunden und wir sind 20 km gefahren.

Ich fand die Fahrradtour sehr cool.Es war schön, dass wir so oft so nah am See gefahren sind. Ich fand es aber blöd, dass wir kurz vor Schluss noch einen so anstrengenden Umweg bergauf fahren muss-ten.
Allerdings mussten wir dafür dann nur noch bergab fahren. Ich fand es auch blöd, dass wir so schlechte Fahrräder hatten. Die Fahrradtour ging insgesamt 20 Kilometer und knapp 4 Stunden. Die reine Fahrzeit war knapp unter 2 Stunden.


Eierabwurf mit Herrn Hahn
Nora und ich haben alles geschnappt und haben angefangen. Ich und Moritz haben dickes Gras geholt und Nora hat Klebeband geholt. Ich habe meine Tüte geholt, dann haben wir das Gras reingestopft und haben es zerquetscht, dass es fest wird. Wir haben eine Schnur geholt und haben es fester gemacht, damit die Schale vom Ei nicht kaputtgeht. Wir haben es drei Mal abgestürzt. Beim ersten Mal haben wir auf einem Tisch gestanden und das Ei hat überlebt, beim zweiten Mal standen wir auf dem Geländer einer Holzhütte und das Ei hat auch das überlebt. Beim dritten Mal haben wir es vom Rie-senbühlturm geworfen und unser Ei hat auch diese 36 Meter über-lebt. Wir haben uns gefreut! Alle Eier außer dem von Gruppe sechs haben überlebt.
Nach dem Eierwerfen durfte sich jeder, der wollte, vom Turm ab-seilen lassen. Dann sind wir in die Jugendherberge gegangen und es hat geregnet und wir waren nass. In der Jugendherberg haben uns Kakao geholt, aber ich konnte mir keinen Kakao holen, weil die Ma-schine keine Scheine angenommen hat. Dann haben wir Süßis gegessen und auf das Abendessen gewartet.

Am Mittwoch hat uns Herr Hahn besucht. Dann sind wir auf den Riesenbühlturm gegangen. Raik, Maxi und ich haben ein Ei gekriegt. Wir haben Gras um das Ei gewickelt mit Tesa und Schnur. Ich habe Gras gesammelt. Danach haben wir es eingewickelt. Alle Gruppen haben den Test angefangen. Jeder hat Test 1 bestanden, den zwei-ten Test auch. Aber den dritten Test nicht. Der einen Mädchen-gruppe ist das Ei geplatzt. Danach haben wir uns noch vom Riesen-bühlturm abgeseilt.


Auf dem Riesenbühlturm – Seilfahrt in die Tiefe
Als Erstes sind wir den Berg „Riesenbühl“ hochgelaufen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, denn wir sind zum Teil nicht auf Wegen, sondern querfeldein mitten durch den Wald gegangen. Als wir oben waren, haben wir gevespert. Fünf Jungs saßen auf der Drehbank. Der Turm hatte hundertdreiundreißig Stufen. Zuerst haben wir einen Eierab-wurf-Versuch gemacht. Dann hat Herr Hahn das Kletterzeug ausgepackt. Er hat uns nacheinander abgeseilt, nur vier Jungs wollten es nicht. Ein paar Jungs haben eine Mountainbike-Strecke gebaut. Als wir fertig waren, hat es angefangen zu regnen und wir haben uns in der Hütte untergestellt. Als es aufgehört hat zu regnen, sind wir zurückgelaufen. Dann hat es wieder stärker geregnet.
Lichter – Boote auf dem See
Am Mittwochabend haben wir Papiertüten und Holzbretter bunt bemalt. Danach sind wir zum Aussichtspunkt „Amalienruhe“ auf Seeufer gelaufen. Das ist ein Pavillon mit gutem Blick auf den See. Vor Ort haben wir ein bisschen Schotter in die Tüten gefüllt, damit sie nicht vom Brett wehen. Dann haben wir die Bötchen zu Wasser gelassen. Manche Tüten sind ganz weit rausgeschwommen, andere sind gleich untergegangen. Manche Tüten sind abgefackelt. Weil wir Teelichter reingestellt haben, sah es richtig schön aus. Das war richtig toll! Auf dem Rückweg haben wir uns schon auf unser Bett gefreut.

 

Das Junior-Ranger-Abzeichen – Ein Tag voller Natur
Am Donnerstagmorgen mussten wir sehr früh aufstehen. Wir früh-stückten schnell und machten uns Vesper, dann mussten wir zum Zug, um ihn nicht zu verpassen. Wir kamen gerade rechtzeitig, denn gerade kam der Zug. Wir stiegen ein und fuhren bis nach Bärental. Dort stiegen wir in einen Bus, der uns bis zum Feldberg fuhr. Dann waren wir endlich da. Wir gingen zum Haus der Natur, wo uns zwei Ranger begrüßten. Vincent und Sebastian erklärten uns, was wir heute machen würden: das Junior-Ranger-Abzeichen. Endlich ging es los! Nun gingen wir in ein Naturschutzgebiet. Wir gingen noch ein kleines Stück, bis uns die Ranger anhielten. „Nun gehen wir in einen sogenannten Bannwald. Gut, es geht los!“, sagte der Ranger Vincent. Ein Bannwald ist ein Wald, wo die Natur wachsen kann wie sie will. Wir liefen ein bisschen durch den Wald und dann auf einen Berg, wo man eine gute Aussicht hatte, das war der Seebuck, der Berg direkt vor dem eigentlichen Feldberg. Wir konnten sogar die Alpen sehen. Danach liefen wir wieder zum Haus der Natur zurück. Dort bekamen wir Aufgaben in Teams. Eine Gruppe musste einen Brutkasten bauen, eine andere ein Insektenhotel. Die dritte Gruppe malte ein Plakat und die letzte Gruppe sollte Leute über den Feldberg befragen und Müll sammeln. Dann kam der Test. Alle vier Gruppen machten einen Test zusammen (jede Gruppe einzeln) und alle haben ihn bestanden und bekamen das Junior-Ranger-Abzeichen. Jipi! Wir bedankten uns bei den Rangern Vincent und Sebastian und liefen alle zurück zum Bus. Als der Bus kam, fuhren wir wieder in die Jugendherberge.

 

Lagerfeuer und Stockbrot
Am Donnerstagabend haben wir ein Lagerfeuer gemacht. Zuerst hat es aber nicht so richtig gebrannt. Nach einer Weile hatten wir aber dann ein richtig großes Feuer. Frau Greifenhagen hat immer wieder Holz nachgelegt. Bald war das Feuer schön warm und gemütlich und als dann noch Frau Greifenhagen angefangen hat vorzulesen, war es perfekt. Ein paar Kinder haben Stöcke für das Stockbrot geholt. Als das Feuer warm genug war, hat ein Kind den Teig geholt. Wir setzten uns auf die Bänke und Frau Greifenhagen hat mit Frau Schumpf den Stockbrotteig auf die Stöcke gewickelt. Nacheinander hielten wir alle unsere Stöcke über das Lagerfeuer, das war schön. Als die Jungs ihr Stockbrot aufgegessen hatten, spielten sie ein Spiel. Dann haben wir noch geredet. Um ungefähr 21 Uhr sind wir hoch ins Haus gegangen und haben geduscht. Während einer ge-duscht hat, haben wir leise eine kleine Kissenschlacht gemacht. Dann sind wir ins Bett gegangen und Paulina hat noch eine Geschich-te erzählt. Dann sind wir alle eingeschlafen.

So waren die Tage am Schluchsee