Verwandlungskünstler im Klassenzimmer
Die Untere Naturschutzbehörde hat uns genehmigt, dass wir etwas Froschlaich im Klassenzimmer in einem Aquarium beobachten dürfen. Unglaublich, was mit den Eiern innerhalb von 3 Tagen geschehen ist!
Die Kaulquappen hatten verästelte Kiemen, einen langen Schwanz und knabberten an der Galerthülle des Laichs, aus der sie sich schon befreit hatten. Und schon 3 Tage später sind die Kiemen in den Körper gewandert und es sind winzige Hinterbeinchen zu erkennen. Der Körper ist schon recht rundlich. Wir sind gespannt, was in den nächsten Tagen passieren wird und dokumentieren jede Verwandlung gut in unserem Forscherheft.
Wir unternahmen auch einen Lerngang zum Krötenzaun und Teich, was wir netterweise vom Bauern genehmigt bekommen haben. Das war so aufregend! Wir fanden hinter dem Zaun 15 Erdkrötenmännchen, 5 Krötenpaare und einen Grasfrosch. Manche von uns trauten sich zum ersten Mal, eine Kröte anzufassen. Sie behutsam in Händen zu halten ist ein super Erlebnis! Was für eine glitschige, kalte und warzige Haut sie haben! Die Haut des Froschs dagegen ist viel glatter und er hatte so lange, kräftige Beine, dass er fast aus dem Eimer gehüpft wäre. Zum Glück konnten wir alle gesammelten Amphibien sicher beim Teichufer absetzen und zuschauen, wie sie zum Wasser hüpften und teilweise die Böschung hinunterpurzelten. Wie kräftig die Krötenweibchen sind, die die Männchen Huckepack tragen! Im Wasser waren schon Froschlaich in Ballen und Laichschnüre der Kröten zu sehen und natürlich viele viele umherpaddelnde Amphibien. Das hat unglaublich Spaß gemacht, die Tiere zu beobachten. Wir sind so gespannt, wann in unserem Aquarium und im Kleintal aus den Kaulquappen Jungfrösche geworden sind.


